Jung, zielstrebig, führungserfahren. Bereit für den eigenen Betrieb - Mathias Bahl

Mathias Bahl wollte mehr. Er war jung, voller Energie und hatte schon beträchtlich Führungserfahrung gesammelt. Jetzt war er bereit, sein eigenes Unternehmen zu führen. 

In Cottbus aufgewachsen, ging Mathias erst einmal ins Ausland, verbrachte seine Studienjahre in Berlin und Lübeck, arbeitete danach für große Firmen in Hannover und Hamburg. Engagiert, wie er ist, stieg er rasch zur Führungskraft auf. Schon immer war er zielstrebig gewesen und wollte mehr. Nach Jahren als Angestellter in einer mittleren Führungsposition, setzte sich der Wunsch fest, seine innovativen Ideen im eigenen Betrieb umzusetzen.

Betrieb gesucht in der alten Heimat

Für Mathias war klar, dass er einen bestehenden Betrieb übernehmen würde. Er wollte nicht bei Null beginnen und die Risiken eingehen, die eine Gründung mit sich bringt. Ihm schwebte die Übernahme eines Maschinenbau- oder Produktionsunternehmen in seiner alten Heimat Brandenburg vor, in dem er seine Ideen und Vorstellungen als Ingenieur einbringen konnte. Er wollte tüfteln, Innovationen entwickeln und Produkte von höchster Qualität erschaffen.

Mathias war zu diesem Zeitpunkt noch sehr eingespannt als Angestellter in seinem Hamburger Job. Ihm fehlte die Zeit, einen passenden Betrieb zu finden. Zwar waren in Brandenburg sehr viele Unternehmen zur Übernahme ausgeschrieben, aber er wusste nicht, wie er aus der Ferne und mit so wenig Zeit einen geeigneten Betrieb finden sollte, der seinen Kriterien entsprach.

Auftrag für Unternehmensberatung Jupe & Pohl

Ein Bekannter empfahl Mathias die Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Jupe & Pohl. Das Erstgespräch mit den Beratern Sylke Jupe und Sylvo Pohl überzeugte ihn. Hier würde er die Unterstützung erhalten, die er für sein Ziel brauchte. 

Mathias hatte klare Vorstellungen von dem Betrieb, den er suchte: Unternehmensgröße, Branche, Unternehmensphilosophie, Mitarbeiteranzahl und Kaufpreis.

Er beauftragte Jupe & Pohl, drei Betriebe ausfindig zu machen, die seinen Vorstellungen entsprachen. In mehreren Gesprächen schafften Sylke und Sylvo eine Übersicht über die Kriterien, die der Betrieb erfüllen musste. 

Sie stellten indessen aber auch klar, dass Mathias vor einer Übernahme den Betrieb eingehend kennenlernen musste, wenn er auf die Unterstützung von ihnen zählen wollte. Jupe & Pohl begleitet keine “kalten” Betriebsübernahmen. Zu oft kommt es vor, dass sich ein Käufer zu schnell für ein Unternehmen begeistert und schließlich auf Tatsachen trifft, von denen er nichts wusste – und nichts wissen will. Um dieses Risiko auszuschließen, machten Jupe & Pohl das detaillierte Kennenlernen zu einer Bedingung für den Auftrag.

“Diese Seriosität gefiel mir”, sagt Mathias im Rückblick. Die klare Bedingung zeigte ihm auch, dass Sylke und Sylvo viel Erfahrung rund um Betriebsübernahmen hatten und dass er davon profitieren konnte.

Suche nach einem geeigneten Unternehmen

Während also Mathias noch in Hamburg arbeitete, suchten Sylke und Sylvo einen Betrieb, der seinen Vorstellungen und seinem Budget entsprach. Die Suche erwies sich als schwierig. Es gab zwar eine breite Auswahl an Unternehmen, die zur Nachfolge standen, aber viele verlangten einen zu hohen Kaufpreis – oder dann stimmte ein anderer Faktor nicht, den Mathias als zwingend vorgegeben hatte.

Sylke und Sylvo analysierten Kennzahlen, studierten Strategien von möglichen Unternehmen, führten vor Ort Gespräche und ließen sich durch zwei Betriebe führen, die es in die engere Auswahl geschafft hatten. 

“Ein riesiger Vorteil liegt in der objektiveren Sichtweise, die wir als Außenstehende haben”, sagt Sylke über die Suche nach einem geeigneten Betrieb. “Sucht jemand selber, besteht das Risiko, dass er oder sie sich zu schnell verliebt. Potenzielle Nachfolger laufen Gefahr, den kritischen Blick zu verlieren. Das ist bei uns anders: Wir sind unabhängig, haben nicht diese emotionale Bindung und behalten den kritischen Blick, beleuchten und betrachten von allen Seiten.”

Schließlich fanden Jupe & Pohl den passenden Betrieb: bei der Technische Bürsten GmbH stimmten alle Kriterien. Der aktuelle Inhaber, Herr Gleitsmann und Mathias Bahl lernten sich kennen. Jupe & Pohl moderierte die ersten Gespräche, bis klar war, dass die Vorstellungen beider Seiten bestmöglich überein stimmten. 

Vorbereitung zur Übernahme: Zahlen, Zahlen, Zahlen für die Unternehmensfinanzierung

Als das passende Unternehmen gefunden war, ging es an die Finanzierung: Die Höhe von Mathias’ Eigenkapital machte klar, dass eine Fremdfinanzierung notwendig war. Einen Kredit würde er von der Bank nur erhalten, wenn er einen Businessplan vorlegte. Bei diesem Prozess unterstützten ihn Jupe & Pohl tatkräftig.

Zusammen mit ihnen entwickelte Mathias die Strategie und Zukunftsausrichtung seines künftigen Unternehmens. Sie führten Planrechnungen durch, beleuchteten Chancen und Risiken. Die Zahlen mussten der Bank klar zeigen, dass das Unternehmen nach der Übernahme von Mathias weiterhin funktionieren würde, auch international. Es waren viele und langwierige Berechnungen, die besonders Sylke zusammen mit Mathias durchführte.

Unternehmensübernahme geglückt

Nach einem guten Jahr von Gesprächen, Vorbereitungen und Berechnungen, bewilligte die die Bank die Finanzierung. Damit war der Auftrag von Jupe & Pohl erfüllt, und die Technische Bürsten GmbH ging in den Besitz von Mathias Bahl über. 

Für Mathias war die Begleitung durch Jupe & Pohl in zweierlei Hinsicht eine unbezahlbare Unterstützung:

  • Er trat erst in den Prozess ein, als die möglichen Unternehmen schon vorselektioniert waren.
  • Die Finanzierung der Übernahme war eng begleitet von den erfahrenen Beratern Sylke und Sylvo, was den gesamten Prozess beschleunigte und zielsicher zum Erfolg führte.

So konnte Mathias in kürzest möglicher Zeit einen Betrieb übernehmen und sich jetzt voll und ganz der Entwicklung von innovativen Produkten von höchster Qualität widmen – das war schließlich sein ursprüngliches Ziel gewesen. Herr Gleitsmann, der vorherige Inhaber, stand Mathias weiterhin als Berater zur Seite. Auf diese Weise ging die Technische Bürsten GmbH sanft und professionell von einer Generation zur nächsten über.

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